Archive for Januar, 2009

Blonde Bombshells

Samstag, Januar 31st, 2009

Theaterstueck im Lowry Theater: Swing Sisters statt Blues Brothers. Hat schon mal jemand ein Theaterstueck gesehen, in dem jede Schauspielerin glatt 2-3 Instrumente spielt und singt! Das Ganze spielte im 2.Weltkrieg und zwischen drin haben die Deutschen bombardiert. Die Handlung war im wesentlichen: We are bringing the Band together! Nachdem die anderen Maedels aus der Band mit amerikanischen GI durchgebrannt waren, wahrscheinlich um in Detroit Elwood Blues zu zeugen….. In jedem Fall: Cool

Und dann habe ich noch Faintheart gesehen, einen Low Budget Film ueber Realrollenspieler, der echt witzig und fuer das Budget einfach genial war.
Der Film hatte keinen Verleih gefunden und kam deshalb fuer eine Vorstellung kostenlos in die Kinos. Am naechsten Tag ist er dann auf DVD erschienen.
Und steht auf der Einkaufsliste!!

Battle Of Nantwich

Samstag, Januar 24th, 2009

Diesmal zuerst die Bilder und natuerlich der Link zur Wikipedia!

Die Bilder, alles handgemalt weil damals gab es noch keine „Digital Bilder Mache“
Wir hatten eine „Schnappschuss Duerer Quickpinsel mit Autopinsel“


Die Schlacht im Netz

Und die Akteure

Blue Monday

Dienstag, Januar 20th, 2009

Bleiben wir also mal bei der Wirtschaftslage: Innerhalb von drei Monaten des letzten Jahres ist in England eine Blase geplatzt die insbesondere die Bauindustrie einschloss. Und da man hierzulande keine halben Sachen macht und die Kuendigungszeiten bei zwei bis vier Wochen liegen, war das Land blitzschnell in der Krise. Gleichzeitig wurde aber auch gegen gesteuert. Man stelle sich vor in Deutschland wuerde die Mehrwertsteuer mal eben um 2,5 gekuerzt.
Das Problem im Moment ist, dass niemand weiss wie es weitergeht. In der Natur einer Blase liegt es, das bestimmte Annahmen zum Allgemeinwissen werden und Menschen ganze Traumschloesser darauf gruenden. So eine Art pervertierter „Kategorischer Imperativ“! Nach dem Platzen ist dann jeder verwirrt und das heisst, niemand gibt Geld aus oder will sich auf etwas festlegen. Gleichzeitig werden Verknuepfungen deutlich, die niemand vermutet hätte. Für jeden wird ploetzlich klar worauf die Wolkenburgen gebaut waren.
Allgemein werden Hexenverbrennungen oder Buergerkriege in so einer Situation gerne genommen und allgemein als eine Erleichterung empfunden.
Soweit ist noch nicht, aber wir hatten gerade den offiziell „Most miserable“ Tag des Jahres, genannt Blue Monday und meine lieben Briten werfen sich reihenweise…….. vor die Theke!

Im uebrigen kann ich mir keine Umlaute mehr leisten und auch mit dem Scharfen S ist Schlusz.

Please accept our apologise for any inconvenience caused by these changes!

A Game Of Rugby

Sonntag, Januar 18th, 2009

Rugby
Ich war schon immer der Meinung, dass Rugby ehrlicher als Fußball ist, wenn es darum geht mit den Regelverstössen umzugehen. Ich meine natürlich die, die dazu führen das Spieler verletzt werden. Mein Eindruck ist, dass beim Rugby halt jeder weiß, dass er gefoult werden kann und deshalb anders spielt. Ich würde gerne mal die Statistiken vergleichen um zu sehen, wo die schlimmeren und häufigeren Verletzungen auftauchen.
Rugby
Rugby
Am Samstag waren wir in Oldham und haben uns bei Eiseskälte ein Spiele angesehen. ( Für die Kenner, weil im Norden, nach Rugby Union Regeln!) Natürlich ist es nicht wie im Fernsehen und manchmal ist das Geschehen wirklich sehr weit weg. Aber dann bauen die Spieler kleine Türme, damit man sie besser sieht. Während die Grossen sich blocken, einer der Spieler hieß „Tank“ und auch unser Freund ist niemand mit dem man sich prügeln möchte, sauste dann plötzlich ein kleiner Brite zwischen allen durch und machte einen Punkt.
Als es uns zu kalt wurde, haben wir uns ins „Sportlerheim“ zurückgezogen, wo….natürlich Tee gereicht wurde. Ich kenne mich nicht so aus, aber hier haben die immer grosse Fenster zum Spielfeld. Ich bezweifle, dass es „Designer-Sportlerheime“ gibt, die die ich kenne demonstrieren in wunderbarer Weise, dass der Mensch nicht viel zum Glücklichsein braucht. Mitten in Englands Norden ist das sehr wenig. Ebenso kommt man zu dem Schluss, dass fast überall Neonröhren von Menschen in ihrer Freizeit enorm geschätzt werden.
Zwischen all den Rugby Spielern, war ich in jedem Fall froh, dass einer von den „Grossen und Starken“ unser Freund war. Und ich bin 1,92!

Die Lage Der Nation

Samstag, Januar 17th, 2009

Als ich anfing regelmäßig Tagebuch zu schreiben fiel mir auf, dass ich an den Tagen mit negativem Fazit mehr schrieb als an den Tagen mit erfreulichen Ereignissen. In der Rückschau liest sich das dann wie eine Tragödie.
In diesem Blog war es eigentlich immer so, dass die positiven Erlebnisse überwogen. Natürlich möchte man auch nicht jeden wissen lassen, dass es einem manchmal nicht gut geht, besonders wenn man vor sich selber rechtfertigen muss, dass man seinem Leben einen ….ausländischen Twist gegeben hat.
Gezwungenermaßen werde ich in der nächsten Zeit mehr über die wirtschaftliche Lage in diesem Land schreiben. Hoffentlich nichts über meine eigene! Ich möchte aber festhalten, dass ich die Überzeugung pflege, das man schon mit einem Land durch Dick und Dünn gehen muss um es richtig kennen zu lernen. Und England ohne Wirtschaftskrise erschien eh irgendwie unnatürlich!
Was ich hier bewundere ist, ist das hohe persönliche finanzielle Risiko, dass die Menschen hier eingehen. Natürlich kann man immer sagen, dass sich Engländer uninformiert verhalten und ihre Entscheidungen beim z.B. Hauskauf nicht genug bedenken. Aber auf der anderen Seite ist es nicht so, dass die Deutschen experimentierfreudiger wären, nur weil sie gegen alles versichert sind.
Nach mehreren Rezessionen in Deutschland werde ich jetzt mal eine hier mit machen. Was immer auch passiert, man kann nur lernen.

Nero

Montag, Januar 12th, 2009

Ich lass mich doch von der Rezession nicht schocken! Chai Latte, Tuna Melt Panini und die teuren Crisps „Seasoned wirh Sea Salt“ Und wenn ich die Wirtschaft im Alleingang ankurbeln muss! Wie sagte ein Autor in der Sunday Times: Man kann die Sparer nicht zum Ausgeben pruegeln! (Das neue Notebook hat keine ue’s, oder ae’s oder so, it’s British!) Mich musste man noch nie zum Ausgeben pruegeln, deshalb ich auch nie was auf dem Konto! Nur Schulden mag ich auch nicht, also bin ich doch kein Brite.
Der orginal Ausdruck war uebrigens: „bullying into spending“, der Bully ist der Klassenschlaeger. Die Haelfte aller Briten gibt als Grund fuer jedes schraege Verhalten an, in der Schule verpruegelt worden zu sein.
Ich bin immer verpruegelt worden, also doch british?
Also ich mache keine Schulden, weil ich in der Schule immer gehauen wurde…………
Nero ist uebrigens so eine Art Starbuck und in der naechsten Folge erklaere ich was ein Double Shot ist!

Schwarzbeere

Sonntag, Januar 11th, 2009

Anscheinend kann man mit der Schwarzbeere in den Block schreiben! Zusammen mit dem neuen Notebook sollte das genug Gadget Motivation sein um sich wieder aus Manchester zu berichten. Und sei es nur, um zu erzaehlen wie es hier schon bergab geht wenn in Deutschland noch gemosert wird.
Ansonsten hatten wir viel lieben Besuch und fuehlten uns gar nicht weit weg. Keep it coming!
Und versaut mir nicht die Landtagswahl, ich waehle mit! ! Bei der Europawahl darf ich waehlen wo ich will, ausser ich bin Seemann, die waehlen wahrscheinlich in Lummerland!